Oldenburger Schloss

Das Oldenburger Schloss ist die ehemalige Residenz der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Oldenburg. Es entstand aus einer mittelalterlichen Burganlage, die im 17. Jahrhundert zu einem Schloss erweitert wurde. Die historischen Prunksäle vermitteln den Glanz der ehemaligen Residenz. Mehr als 800 kulturgeschichtliche Exponate von der Antike bis in die jüngste Vergangenheit zeigen die Vielfalt des Oldenburger Landes im Laufe der Jahrhunderte. Mittelalterliche Handschriften und Elfenbeinschnitzereien, Jugendstilensembles und Bauhausdesign bilden die Höhepunkte der Kunstgewerbesammlung.

Augusteum

Das Augusteum wurde 1867 eröffnet. Als erstes Kunstmuseum Oldenburgs war der kostbar ausgestattete Galeriebau für die Großherzogliche Gemäldesammlung bestimmt. Nach umfangreicher Sanierung beherbergt das Augusteum heute wieder die Galerie Alte Meister mit herausragenden Werken italienischer, niederländischer, französischer und deutscher Malerei vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Gezeigt werden Höhepunkte der religiös geprägten Malerei des Spätmittelalters, der virtuosen Portraitkunst des 16. Jahrhundert, des niederländischen Goldenen Zeitalters und des europäischen Hoch- und Spätbarocks. Der imposante Galeriesaal im Obergeschoss wird für Sonderausstellungen genutzt.

Prinzenpalais

Das Prinzenpalais beherbergt die Galerie Neue Meister mit einer exzellenten Sammlung an Malerei und Skulptur der Klassischen Moderne. Zu den Höhepunkten zählen Gemälde der deutschen Romantik, der Worpsweder Künstlerkolonie, der Impressionisten Corinth, Liebermann und Slevogt sowie der bedeutende Bestand an Werken der Brücke-Maler Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kircher und Emil Nolde. Gezeigt werden auch Werke von Franz Radziwill, von dem das Landesmuseum Oldenburg die größte öffentliche Sammlung besitzt. Die deutsche Nachkriegskunst ist unter anderem mit Arbeiten des Informel sowie der Künstler der sogenannten Leipziger Schule präsent.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
Montags geschlossen

Geschlossen: Neujahr (1.1.), Karfreitag (25.3.2016), Ostersonntag (27.3.2016), Tag der Arbeit (1.5.), Pfingstsonntag (15.5.2016), Heiligabend (24.12.), 1. Weihnachtstag (25.12.), Silvester (31.12.)

Geöffnet: Ostermontag (28.3.2016), Christi Himmelfahrt (5.5.2016), Pfingstmontag (16.5.2016), Tag der Deutschen Einheit (3.10.), 2. Weihnachtstag (26.12.)

Orientierungsplan

Der Orientierungsplan mit Grundrissen von Schloss, Augusteum und Prinzenpalais bietet einen Überblick über die Sammlungen und Highlight-Objekte des Landesmuseums. 

Eintrittspreise

Tageskarte für Schloss, Augusteum und Prinzenpalais:
6 €, 4 € ermäßigt

Kinder und Jugendliche (7 - 17 Jahre): 1,50 €

Kinder (0 - 6 Jahre): Eintritt frei Familienkarte: 10 € (gültig für zwei Erwachsene plus max. drei Kinder unter 18 Jahren)

Jahreskarte: 30 €

Schulklassen mit Lehrkraft: Eintritt frei

Anfahrt

Mit dem Auto:

A28 Autobahnabfahrt Oldenburg-Kreyenbrück, Oldenburg-Eversten oder Oldenburg-Haarentor

Mit dem Bus:

Buslinien 301, 302, 303, 304, 307, 309, 312, 314, 315, 316, 317, 322 oder 324 bis "Schloßplatz" oder 315 bis "Am Festungsgraben"

Mit der Bahn / zu Fuß:

Am Oldenburger Hauptbahnhof den Südausgang nehmen, Fußweg ca. 15 Minuten

Parkmöglichkeiten:

Hinter dem Prinzenpalais (Zufahrt über die Huntestraße) befindet sich ein großer, kostenfreier Besucherparkplatz. Fahrradständer befinden sich im Schlossinnenhof.  

 

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Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

HomeǀAnfahrt

Eintrittspreise:
6 €, 4 € ermäßigt
Kinder (7 - 17 Jahre): 1,50 €
Familienkarte: 10