Leitbild des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

Wer sind wir und was wollen wir?


Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg wurde 1919 durch einen Landtagsbeschluss als regionales Mehrspartenmuseum gegründet. Seither sammelt, bewahrt, erschließt und vermittelt es das kulturelle Erbe des 1946 im Bundesland Niedersachsen aufgegangenen Staatswesens Oldenburg und steht in der Wahrnehmung dieser Aufgabe unter dem Schutz der Niedersächsischen Landesverfassung. Mit der unverwechselbaren Atmosphäre seiner drei historischen Bauwerke Schloss, Prinzenpalais und Augusteum bildet das Landesmuseum einen kulturellen und gesellschaftlichen Schwerpunkt im Zentrum der ehemaligen Residenzstadt Oldenburg.

Als Ort ästhetischer Erfahrung, lebenslangen Lernens, der Erinnerung und der Kommunikation erfüllt unser Museum einen Bildungsauftrag. Wir entwickeln und vertiefen die Identität mit dem nordwestdeutschen Raum anhand der überkommenen künstlerischen, handwerklichen, industriell gefertigten und alltagsgeschichtlichen Sachzeugnisse vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Ein wesentliches Schwergewicht der Sammlungen stellt der Bestand zur bildenden Kunst dar (Alte und Neue Meister bis zur Gegenwart).

Klar gegliederte Dauer- und Sonderausstellungen in allgemeinverständlicher Sprache bieten unseren Besucherinnen und Besuchern einen repräsentativen Querschnitt durch unsere Sammlungen. Wir stärken das Verständnis für Kunst, Kultur und Geschichte durch breit gefächerte Vermittlungsaktivitäten für alle Alterstufen.

Wir binden unsere publikumsorientierten Ausstellungen in einen interdisziplinären, überregionalen kunst- und kulturgeschichtlichen Kontext ein. Bei Bedarf ergänzen wir eigene Bestände um Leihgaben von anderen Häusern oder Privatpersonen. Hintergründe und Zusammenhänge unserer Themen werden in der Regel durch begleitende Publikationen erläutert.

In unserem Museum verbringen Menschen einen Teil ihrer Freizeit. Sie sollen mit unserer Angebotspalette zufrieden sein und sich darüber hinaus in den drei Häusern des Landesmuseums wohl fühlen. Dementsprechend sind uns Besucherfreundlichkeit und eine attraktive Gastronomie wichtig. Zum Service und zur Kontaktpflege mit unserem Publikum gehören unter anderem die Betreuung der Besucherinnen und Besucher durch unsere Expertinnen und Experten sowie eine öffentlich zugängliche Bibliothek. Die Vereine „Lebendiges Museums e.V." und „Oldenburgische Museumsgesellschaft (Galerieverein) e.V." unterstützen und fördern die umfangreichen Aktivitäten des Landesmuseums.

Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg kooperiert regelmäßig und eng mit musealen, wissenschaftlichen und Kultur fördernden Einrichtungen in ganz Deutschland. Wir bilden junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Volontärinnen und Volontäre sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildungsmaßnahme MUSEALOG) für den Museumsbetrieb aus.

Wir erstreben unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes langfristig einen barrierefreien Zugang zu unseren Häusern.

Welchen Arbeitsgrundsätzen fühlen wir uns verpflichtet?


Im Landesmuseum arbeiten Menschen unterschiedlicher Berufe in den Arbeitsbereichen Aufsicht, technischer Dienst und Hausdienst, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Restaurierung, Vermittlung, Verwaltung und Wissenschaft. Wir alle bekennen uns zum verantwortungsvollen Umgang mit den uns anvertrauten Landesliegenschaften, Finanzen, Sammlungsgegenständen und Arbeitsmaterialien. Wir kooperieren im steten gegenseitigen Austausch und kommen überein, unter Beachtung der jeweiligen Fachkompetenzen zielgerichtet, kooperativ und vertrauensvoll miteinander zu arbeiten. Haushalt, Sammlungspolitik und Aufgabenverteilung bedürfen der Transparenz. Kollegiale Achtung und Respekt sind die Voraussetzungen erfolgreicher Arbeit. Konflikte sollen sachlich, fair und kollegial gelöst werden und sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Kommunikationsstrukturen des Hauses eingebunden sein.

Unsere Aufgabe ist es, die uns anvertrauten Sammlungen zu bewahren, zu erschließen und fortzuentwickeln. Wir verpflichten uns, die Sammlungen unter Einhaltung der wissenschaftlichen Standards der Öffentlichkeit zu erschließen. Wir stehen ein für die sachgerechte Pflege und Erhaltung der Werke und respektieren deren materielle, kulturhistorische und ästhetische Unversehrtheit.

Fortbildungen sind selbstverständlicher Bestandteil unserer Tätigkeiten.

Wir wollen eine effiziente Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere Ausstellungs- und Vermittlungsaktivitäten betreiben und streben mit zielgerichteten Marketingstrategien eine überregionale Außenwirkung unserer Häuser an.

Die Mittel sind verantwortungsbewusst und wirtschaftlich einzusetzen. Um den zu erwirtschaftenden Eigenanteil am Budget zu erhöhen und eine optimalen Realisierung unserer Projekte zu erzielen, bemühen wir uns um Stifter und Sponsoren.

Wir verstehen unsere Arbeit als Dienstleistung und fühlen uns der Service-Orientierung verpflichtet. Im Vordergrund unserer Bestrebungen stehen die Besucherinnen und Besucher.

Oldenburg, am 15. Februar 2012

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Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

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Eintrittspreise:
6 €, 4 € ermäßigt
Kinder (7 - 17 Jahre): 1,50 €
Familienkarte: 10