600 Jahre Wunderhorn

Ein Oldenburger Kleinod macht Geschichte(n)

3. April bis 1. August 2021

Das Oldenburger Wunderhorn ist ein edles Trinkgefäß aus der Zeit um 1400. Vermutlich wurde es im Auftrag des dänischen Königs Christian I. als Sühnestiftung für den Kölner Dom angefertigt. Im Zuge der Reformation verschwand das Prunkgefäß auf ungeklärte Weise aus dem Kölner Domschatz und gelangte auf abenteuerlichen Wegen nach Oldenburg. Hier zählte es rund hundert Jahre zum gräflichen Tafelsilber, bis es im späten 17. Jahrhundert nach dem Tod des kinderlosen Grafen Anton Günther als Erbstück der Oldenburger Herrscherfamilie nach Kopenhagen überführt wurde. Heute zählt das Oldenburger Wunderhorn zum dänischen Kronschatz und wird im Schloss Rosenborg gezeigt. Um Herkunft und Ursprung des Trinkhorns rankt sich eine Legende, die zu allen Zeiten die Fantasie ihrer Hörer oder Leser angeregt hat. Die Ausstellung zeigt 150 Jahre alte Kopien des Wunderhorns sowie Gemälde und Grafiken vom 17. bis 21. Jahrhundert rund um die Geschichte des Wunderhorns und seiner bis heute anhaltenen faszinierenden Nachwirkung.

 

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