Seit jeher versuchen die Menschen, ihre Umwelt künstlerisch zu erfassen. Im historischen Verlauf bis heute offenbart sich eine Dynamik der Wechselwirkung: Einerseits spiegeln die Darstellungsformen von Landschaften das jeweilige Weltbild wider, andererseits beeinflusst das ästhetische Erleben von Kunstwerken den Blick auf den realen Raum. Im Europa der Neuzeit vermittelt besonders die Malerei unterschiedliche Vorstellungen davon, welche Nutzen, Weisheiten oder auch Gefahren in der Natur verborgen sein mögen.
Die Ausstellung möchte einige der zentralen Geisteshaltungen, die über die Epochen entstanden sind, aufgreifen und anhand ausgewählter Werke veranschaulichen. Dazu werden historische Exponate aus der Sammlung des Landesmuseums Kunst & Kultur Oldenburg mit aktuellen Arbeiten von international tätigen Kunstschaffenden gezeigt. Themenfelder wie Mythologie, Ökologie oder Agrarwirtschaft eröffnen vielschichtige Perspektiven auf ein traditionsreiches Genre, dessen Potenzial nicht nur historisch gesehen häufig unterschätzt wird.
Mit Arbeiten von Hans am Ende, Viktor Brim, Dorota Gawęda/Eglė Kulbokaitė, Erich Heckel, Philips Augustyn Immenraet, Eline Kersten, Till Langschied, Max Liebermann, Theodor Presuhn d. Ä., Franz Radziwill, Gerhard Richter, Martel Schwichtenberg, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Ernst Willers und weiteren.
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Gemeinsam widmen sich die Niedersächsischen Landesmuseen Oldenburg unterschiedlichen Perspektiven auf Naturwahrnehmung und gesellschaftlichen Wandel. Mit „Naturmodus – Systeme in Bewegung“ schafft das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg einen Erfahrungsraum, der dazu einlädt, die Kraft urbaner Grünräume zu entdecken. Die Ausstellung will dazu anregen, unsere Beziehung zur Natur zu ergründen und die persönliche Rolle zwischen Selbstwirksamkeit und Zukunftsfragen neu zu denken.












