Die Wahrnehmung des menschlichen Lebensraums ist untrennbar mit seiner Darstellung verbunden. Seit Jahrtausenden finden sich Versuche des Menschen, sich als Subjekt in seiner Umwelt zu dokumentieren. Im historischen Verlauf bis heute offenbart sich eine Dynamik der Wechselwirkung: Einerseits spiegeln die Darstellungsformen von Landschaften die jeweilige Wahrnehmung der Welt wider, andererseits beeinflusst das ästhetische Erleben von Kunstwerken die Sicht auf den realen Raum und die eigene Positionierung innerhalb desselben.
Die Ausstellung möchte einige der wichtigsten Geisteshaltungen, die über die Jahrhunderte entstanden sind, aufgreifen und anhand ausgewählter Werke veranschaulichen. Dazu werden historische Exponate aus der Sammlung des Landesmuseums Kunst & Kultur Oldenburg im Dialog mit Videoarbeiten der Gegenwart gezeigt. Themenfelder wie Mythologie, Ökologie oder Agrarwirtschaft eröffnen vielschichtige Perspektiven auf ein traditionsreiches Genre, dessen Potenzial nicht nur historisch gesehen häufig unterschätzt wird.
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