Auch in diesem Jahr stehen die großen Herausforderungen unserer Zeit im Mittelpunkt der Ausstellung: Konflikte, politische Umbrüche, die Folgen der Klimakrise, die gefährliche Suche von Migrantinnen und Migranten nach sicheren Wegen. Zugleich erzählen viele Arbeiten hoffnungsvolle Geschichten – von Solidarität, Widerstandskraft und Momenten, in denen Menschen trotz widriger Umstände Zusammenhalt und Zuversicht zeigen.
Fast 60.000 Fotografien aus 141 Ländern wurden dafür eingereicht – Aufnahmen von fast 4.000 Fotografierenden, die weltweit das Geschehen dokumentieren. Aus diesem Material wählte eine unabhängige Jury die Gewinnerbilder aus. Sie zeigen die ganze Kraft, die hinter dem visuellen Journalismus steckt.
Eröffnet wird die Ausstellung am 21. Februar 2026 von der iranisch-kanadischen Fotografin Kiana Hayeri, deren Serie „No Woman’s Land“ über das Leben afghanischer Frauen in Afghanistan als beste Fotoserie Asiens ausgezeichnet wurde. Kiana Hayeri wird am Eröffnungstag um 11 Uhr der Moderatorin und Journalistin Josepha Zastrow im Schloßsaal Rede und Antwort stehen. Inhaber eines Ausstellungstickets haben freien Eintritt.
Ergänzt wird die Ausstellung auch in diesem Jahr durch die Sonderschau „The Everyday Projects“, in dem sieben Mitglieder des gleichnamigen globalen Fotokollektivs zeigen, wie Communitys in alle Welt sich den Folgen des Klimawandels entgegenstellen. Zudem gibt es erneut ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Fotomatineen, Filmabenden und weiteren Veranstaltungen. Eine Übersicht liefert das Programmheft, das ab Mitte Januar zur Verfügung steht, und die Website www.worldpressphotoausstellung-oldenburg.de.
Führungen durch die Ausstellung
Mittwochs bis sonntags werden öffentliche Führungen durch die Ausstellung angeboten.
Mittwochs: 14.00 Uhr / 15.30 Uhr
Donnerstags: 14.00 Uhr / 15.30 Uhr / 17.00 Uhr / 18.30 Uhr
Freitags: 14.00 Uhr / 15.30 Uhr / 17.00 Uhr / 18.30 Uhr
Samstags: 12.00 Uhr / 13.30 Uhr / 15.00 Uhr / 16.30 Uhr
Sonntags: 11.00 Uhr / 12.00 Uhr / 13.30 Uhr / 15.00 Uhr / 16.30 Uhr
Dauer: jeweils ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Kasse im Schloss
Max. Gruppengröße: 15 Personen
Teilnahme: Eintritt zzgl. 4 €
Es ist keine Anmeldung erforderlich!
Am Freitag, 27. Februar, 18:30 Uhr, begleitet die Gebärdensprachedolmetscherin Daniela Schwarzer die öffentliche Führung. Der Termin ist für alle offen.
Individuelle Gruppenführungen, zum Beispiel für Firmen, Vereine oder private Gruppen, können über das untenstehende Formular gebucht werden.
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Kasse im Schloss
Max. Gruppengröße: 15 Personen
Kosten: 9 € Eintritt pro Person (ab einer Gruppengröße von zehn Personen 6 € Eintritt pro Person) plus 50 € bzw. 55 € (am Wochenende) Führungsgebühr
Die Ausstellung ist ab Jahrgangsstufe 10 empfohlen. Das Programm für Schulen (besondere Führungen, Arbeitsmaterialien und Filmangebot) finden Sie hier.
Schulklassen können die Ausstellung auch eigenständig besuchen oder eine klassische Führung buchen (Kosten siehe „Führungen für Gruppen“). Der Ausstellungsbesuch im Klassenverband ist kostenfrei, Lehrkräfte eingeschlossen.
Am Samstag, den 21. Februar, gibt es um 12.00 Uhr eine Führung für Menschen mit Sehbehinderung. Der ausgebildete Sprecher Paul Beßler wird durch die Ausstellung führen.
Um telefonische Anmeldung wird gebeten: 0441 40570444.
Um Menschen mit Hörbeeinträchtigungen die Ausstellung näherzubringen, nimmt Gebärdensprachdolmetscherin Daniela Schwarzer am Freitag, den 27. Februar, an der öffentlichen Führung um 18.30 Uhr teil.
Teilnahme: Eintritt zzgl. 4 €
Führungen in Leichter Sprache bieten geschulte Mitarbeitende der Gemeinnützigen Werkstätten an folgenden Terminen an:
Dienstag, 24.2., 13.30 Uhr
Mittwoch, 4.3., 13.30 Uhr
Dienstag, 10.3., 10.00 Uhr
Um telefonische Anmeldung wird gebeten: 0441 40570444.
Am 3. März können sich geräuschsensible Besucher:innen besonders konzentriert mit der Ausstellung beschäftigen. Wir bitten an diesem Tag um Gespräche im Flüsterton.

















