Audio Guide zur Ausstellung "Zwischen Utopie und Anpassung"

  • Einführung

    Genau vor 100 Jahren gründete der Architekt Walter Gropius in Weimar das Bauhaus, diese bahnbrechende Schule für bildende Kunst, Architektur und Design.Hier in Oldenburg brachte das gerade erst gegründete Landesmuseum das Bauhaus in die Stadt.

  • Hans Martin Fricke, Stuhl, um 1925

    Funktionalität war am Bauhaus oberstes Gebot. An diese Vorgaben hat sich der Oldenburger Hans Martin Fricke auch mit diesem Stuhl gehalten. Aus warmem Holz und mit roten Lederbezügen gefertigt, sieht er nicht nur schön aus, man sitzt auch sehr bequem.

  • Josef Hartwig, Schachspiel

    Das Schachspiel von Josef Hartwig war eines der ersten Produkte, mit denen das Bauhaus in Serienproduktion ging.

  • László Moholy-Nagy, Bühnenbildentwurf

    Der gebürtige Ungar László Moholy-Nagy war ein Allround-Talent. Er malte, arbeitete mit Metall, schuf bewegliche Lichtkunst, fotografierte, filmte, entwarf Schriften, gestaltete Bücher und Bühnenbilder.

  • Josef Albers, Relief, 1928

    Weiter kann man Abstraktion kaum treiben. Die schwarz-weiße Komposition ist ganz auf das Zusammenspiel von Linien und Flächen reduziert, und damit typisch für das Schaffen von Josef Albers, der bevorzugt mit dem Werkstoff Glas arbeitete.

  • Bauhausgebäude in Dessau, um 1928

    Dieses Gebäude von Walter Gropius hat Architekturgeschichte geschrieben. Es handelt sich um das Schulgebäude, das er am neuen Standort des Bauhauses in Dessau errichtete.

  • Unbekannter Fotograf: Hin Bredendieck, Dessau 1928

    Hin Bredendieck ist einer von vier Bauhausschülern aus Nordwestdeutschland, die wir Ihnen in dieser Ausstellung vorstellen.

  • Consemüller, Konstruktionen, um 1927

    Am Anfang des Bauhaus-Studiums stand der Vorkurs. Alle Studienanfänger mussten diesen Kurs absolvieren und sich dort bewähren, bevor sie offiziell aufgenommen wurden.

  • Krause: Porträt Gautel, um 1929

    Es ist ein typisches Bauhaus-Foto, das Erich Krause von seinem Kommilitonen Hermann Gautel um 1929 aufnahm. Viele Studierende und Professoren experimentierten damals mit der Kamera und inszenierten nicht nur Gebäude und Produkte, sondern auch sich selbst und ihr Leben am Bauhaus.

  • Karl Schwoon, Frauenkopf, 1928

    Dieser Frauenkopf des damals 20-jährigen Karl Schwoon entstand in dessen erstem Jahr am Bauhaus.

  • Otto Lindig, E 152 und L 16, 1928 und 1926-30

    Typisch Bauhaus! Die beiden Kannen von Otto Lindig bestechen durch schnörkellose Formen und Funktionalität – lästiges Tröpfeln ist ausgeschlossen!

  • Wassily Kandinsky, Kühle Streifen, 1930

    Wassily Kandinsky unterrichtete am Bauhaus Wandmalerei und später Freie Malerei. Außerdem gab er im Vorkurs „Abstrakte Formenlehre“ und „Analytisches Zeichnen“.

  • Mies van der Rohe, Stuhl MR 10, 1929

    Ungemein leicht, fast schwerelos wirken die strengen, sachlichen Möbel, so wie dieser Freischwinger von Ludwig Mies van der Rohe.Bild: Stuhl Mies van der Rohe

  • Bredendieck und Gautel, Kandem Schreibtischleuchte Nr. 756, 1930

    Die Leipziger Leuchtenbaufirma Kandem galt Ende der Zwanziger Jahre als ein Traditionsunternehmen mit hervorragendem Ruf. Die Firma war aber auch immer auf der Suche nach Innovationen, und so kam es 1928 zur Zusammenarbeit mit dem Bauhaus

  • Einführung Margarete Willers

    Margarete Willers wurde in Oldenburg geboren und war 37 Jahre alt, als sie sich im Sommersemester 1921 am Bauhaus einschrieb.

  • Margarete Willers, Wandbehang Bewegung, 1928/29

    „Bewegung“ ist Titel und Thema dieses Wandbehangs von Margarete Willers. Weiß-graue, unterschiedlich breite Flächen bilden schwingende Bögen, die sich in unterschiedlicher Breite über den ganzen Wandbehang ziehen.

  • Wagenfeld, Bauhauslampe, um 1924

    Diese Lampe symbolisiert so vollkommen die gestalterischen Ideen und Möglichkeiten des Bauhauses, dass sie schon in den zwanziger Jahren nur noch „die Bauhaus-Lampe“ genannt wurde.

  • Hin Bredendieck in der Schweiz

    Nach der Tätigkeit für die Bronzewarenfabrik AG zog Bredendieck nach Zürich und entwarf dort die Beleuchtung für das neue Corso-Theater.

  • Hermann Gautel in Oldenburg

    So sah ein modernes Wohnzimmer im Jahr 1935 aus. Natürlich durften Stahlrohrmöbel nicht fehlen, ein Möbeltyp, den das Bauhaus populär gemacht hatte.

  • the new bauhaus, Chicago

    „Das neue Bauhaus. Amerikanische Schule für Gestaltung“ – so nannten László Moholy-Nagy und seine Mitstreiter die Fortführung des Bauhauses in den USA.

  • Hans Martin Fricke, Ziegenbockstation

    Hans Martin Fricke verließ das Bauhaus 1925, um an der Ingenieur-Akademie in seiner Heimatstadt Oldenburg Architektur zu studieren.

  • Fricke, Bürohaus Freytag, 1954/55

    Hans Martin Fricke war ein klassischer Mitläufer: In Weimar avantgardistischer Bauhaus-Student, im NS-Staat kulturpolitischer Funktionär und nach 1945 erfolgreicher Architekt.

  • Galerie Schwoon, 1948G

    Karl Schwoon eröffnete 1947 die erste Oldenburger Avantgardegalerie der Nachkriegszeit.

  • Schulprospekt des Georgia Instiute of Technology Atlanta

    Die Bauhaus-Idee lebte nach der Schließung der Schule weiter. Viele Professoren und Schüler trugen die Gestaltungspraxis des Bauhauses in die ganze Welt.

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