Kabinettschau "Zehn Jahre Neuerwerbungen"

bis 24. Januar 2021 im Prinzenpalais

Die Kernaufgaben Sammeln, Forschen und Bewahren prägen die Museumsarbeit. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Museen sind ohne ihre Sammlungen nicht denkbar. Dabei geschieht das Sammeln meist im Verborgenen und nicht alle Objekte gelangen in die Dauerausstellung. Besonders Arbeiten auf Papier werden aufgrund ihrer Lichtempfindlichkeit oft im Depot verwahrt.

Mit der Kabinettschau ,,Zehn Jahre Neuerwerbungen‘‘ blickt das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg zurück und präsentiert vom 31. Oktober 2020 bis zum 24. Januar 2021 ausgewählte Werke, die in den vergangenen zehn Jahren als Schenkungen oder gezielte Ankäufe in die Sammlungen gekommen sind.

Zugleich macht dieser Überblick die vielfältigen Sammlungsschwerpunkte und die Sammlungsstrategie deutlich: Bedeutende Neuerwerbungen unterstreichen die identitätsstiftenden Themen des Landesmuseums Oldenburg wie den Aufbruch der Brücke-Künstler in die Moderne während ihres Aufenthalts in Dangast. Aber auch das Fortschreiben der Sammlung in die Gegenwart und der Ausbau der Repräsentanz von Künstlerinnen gehören zu den Zielen der Sammlungstätigkeit. Die Vielfalt der Sammlungen spiegelt sich nicht zuletzt in den zahlreichen Neuzugängen der Abteilung Kunstgewerbe und Design.

Die Kabinettschau „Zehn Jahre Neuerwerbungen“ im Prinzenpalais zeigt besonders kostbare und selten ausgestellte Arbeiten: von farbstarken Aquarellen der Brücke-Expressionisten Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff über Arbeiten der Künstlerinnen Emma Ritter und Martel Schwichtenberg bis hin zu kraftvollen Werken Franz Radziwills. Die Positionen der Klassischen Moderne treten in Dialog mit Arbeiten der lyrischen Abstraktion der Nachkriegszeit und der Pop Art und verbinden sich zu einem farbstarken Kaleidoskop moderner Positionen.

Der Bildband „10 Jahre Neuerwerbungen“ ist für 15 Euro an den Museumskassen und online erhältlich.

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