Die Vier Unvergesslichen – Das russische Zarenhaus und der Oldenburger Hof in der Zeit von Lavater und Tischbein

3. Oktober 2020 bis 17. Januar 2021 im Prinzenpalais

Pressekonferenz: Donnerstag, 1. Oktober 2020, Prinzenpalais
Anmeldung unter presse@landesmuseum-ol.de

1782 kam es in Zürich zu einem denkwürdigen Zusammentreffen: Herzog Peter Friedrich Ludwig von Oldenburg mit seiner Frau Friederike von Württemberg und der russische Zar
Paul I. mit seiner Gemahlin Maria Fjodorowna, der Schwester Friederikes, lernten Johann Caspar Lavater kennen. Dieser war der Hauptvertreter der damals populären Physiognomik, nach der von äußeren Merkmalen, insbesondere des Gesichts, auf die Charaktereigenschaften eines Menschen geschlossen wurde. Die „Vier Unvergesslichen“, wie Lavater das illustre Gespann nannte, waren von diesen physiognomischen Studien fasziniert. Auch der Oldenburger Hofmaler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein stand mit Lavater in engem Kontakt und fertigte selbst Charakterstudien an, die ebenso wie Lavaters Vorbilder an den europäischen Höfen ihrer Zeit diskutiert wurden.Ausgehend von der Begegnung in Zürich erinnert die Ausstellung vom 3. Oktober 2020 bis zum 17. Januar 2021 an die vielfältigen Verbindungen zwischen Oldenburg und Russland. Gezeigt werden Werke Lavaters und Tischbeins, die zwischen den Höfen zirkulierten, aber auch die historischen Porträts, die die Verbundenheit dieser Zentren vor Augen führen. Die Schau findet im Prinzenpalais statt, dem Gebäude, das für die beiden russischen Prinzen, die Enkel Peter Friedrich Ludwigs, errichtet wurde. Erstmals widmet sich eine Ausstellung umfassend der faszinierenden Geschichte der „Vier Unvergesslichen“ und der weitreichenden Bedeutung der intensiven diplomatischen, personellen und kulturellen Beziehungen zwischen Oldenburg und Russland.

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