Das Landesmuseum Oldenburg beherbergt heute die weltweit größte Sammlung an Gemälden, grafischen Arbeiten sowie historischen Schriftstücken Tischbeins. Zusätzlich zu den bekannten Gemälden wie der großformatigen Allegorie „Die Stärke des Mannes“ (1821) und dem „Idyllen-Zyklus“ (1820), die im Oldenburger Schloss zu sehen sind, werden nun auch im Prinzenpalais Werke des sogenannten Goethe-Tischbein ausgestellt, dessen 275. Geburtstag im kommenden Jahr gefeiert wird.
Tischbein gilt als ein wichtiger Vertreter des Klassizismus. Er hat sich in Italien - zunächst als Stipendiat in Rom und später als Direktor der Kunstakademie von Neapel - intensiv mit antiken Kunstwerken auseinandergesetzt. Diese Motive brachte er mit in den Norden und verarbeitete sie in seinem Spätwerk. Seine persönliche Leidenschaft waren jedoch Tierdarstellungen, die von seiner Beobachtungsgabe und seinem Einfühlungsvermögen zeugen. Ergänzt wird die Präsentation ausgewählter Werke durch das jüngst erworbene Gemälde „Bildnis der Schriftstellerin Engel Christine Westphalen (1758-1840)“ von 1808.
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Pressemitteilung vom 08.10.2025
Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Der Esel zieht an der Klosterglocke (Eselsgeschichte), um 1800, Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg, Foto: Sven Adelaide
Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Bildnis der Schriftstellerin Engel Christine Westphalen (1758-1840), 1808, Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg, Foto: Sven Adelaide
Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Liegender Löwe mit Hund vor einer Höhle (Sibyllinische Bücher III), 1816, Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg, Foto: Sven Adelaide
Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Reineke Fuchs: Der Rat der Tiere (Ausschnitt), 1822, Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg, Foto: Sven Adelaide
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