Beiträge zur Kunst der Moderne

Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte

Vor hundert Jahren löste die Gründung der Weimarer Republik die Monarchie in Deutschland ab. Auch für die Kunst- und Kulturgeschichte im heutigen Niedersachsen bedeutete das Datum einen Durchbruch in die Moderne. Aus diesem Anlass versammelt der reichbebilderte, dritte Band der „Niederdeutschen Beiträge zur Kunstgeschichte. Neue Folge“ sieben Beiträge zur Kunst der Moderne: Rainer Stamm stellt zwei, seit 1937 verschollene Gemälde Karl Schmidt-Rottluffs in Farbe vor. Der Briefwechsel des Münchner Malers Richard Seewald mit dem Gründungsdirektor des Landesmuseums Oldenburg bietet einen Einblick in das Ringen um einen neuen Stil in der Zeit des Zusammenbruchs der alten Ordnungen. Anna Heinze zeigt Parallelen und Unterschiede im Werdegang des Oldenburger Museumsdirektors Walter Müller-Wulckow und seines Lübecker Kollegen Carl Georg Heise auf.
Im Zentrum des vorliegenden Bandes steht das kommentierte Faksimile des Gästebuchs von Ernst Beyersdorff, dem Begründer der Oldenburger Vereinigung für junge Kunst. Mit Blick auf das Jubiläum der Gründung des Bauhauses in Weimar vor 100 Jahren skizziert der Aufsatz von Gloria Köpnick das Engagement der von Beyersdorff gegründeten Avantgarde-Vereinigung für den Transfer der Bauhaus-Ideen in die nordwestdeutsche Provinz. Heike Wernz-Kaiser stellt das Werk der Oldenburger Malerin und Weberin Margarete Willers vor und der Provenienzforscher Hansjörg Pötzsch berichtet über Galka Scheyer, Otto Ralfs und die Gesellschaft der Freunde Junger Kunst in Braunschweig.

Die Jahrbuchreihe „Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte“ wird seit 2015 gemeinsam herausgegeben vom Landesmuseum Hannover, dem Herzog Anton Ulrich Museum-Braunschweig und dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg.

Herausgeber: Rainer Stamm und Gloria Köpnick
Michael Imhof Verlag, Petersberg 2018
216 Seiten, deutsch, 105 Abbildungen, Hardcover
29,95 €, erhältlich im Buchhandel und an den Museumskassen
Bestellung: Telefon (04 41) 220 73 44 oder info@landesmuseum-ol.de

 

 

 

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