08.05.2020

Wolken in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts

Friedrich Wilhelm Rauschenberg, Bremen (Bewölkter Himmel über Hausdächern), 1893, Landesmuseum Oldenburg

Friedrich Wilhelm Rauschenberg, Bremen (Bewölkter Himmel über Hausdächern), 1893, Landesmuseum Oldenburg


Die Faszination für die sich ständig wandelnden Formen der Wolken ist so alt wie die Menschheit selbst. Die ungreifbaren und flüchtigen Formationen zu bannen fordert Künstlerinnen und Künstler bereits seit der Romantik heraus. Der weite Himmel und der niedrige Horizont haben Maler wie Georg Müller vom Siel, Gerhard Bakenhus, Friedrich Wilhelm Rauschenberg und Georg Meyer immer wieder zu Wolkenstudien inspiriert und herausgefordert. Während die Landschaftsmaler versuchten, den faszinierenden Eindruck des Flüchtigen wiederzugeben, nutzten Leopold von Kalckreuth, Hans Thoma oder Hugo Höppener alias Fidus das Spiel der Wolken für märchenhafte Stimmungsbilder. In Kooperation mit dem Oldenburger Kunstverein, der zeitgleich eine Ausstellung zu Wolken in der Gegenwartskunst zeigt, präsentiert die Kabinettschau erstmals eine Auswahl an Wolkenstudien aus der Sammlung des Landesmuseums.

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