Zum Hauptinhalt springen
1922 ließ sich der als Maler des magischen Realismus bekannt gewordene Künstler dauerhaft in Dangast nieder. Eine am Vorbild alter Meister geschulte malerische Fertigkeit und der Einfluss des Surrealismus und der Neuen Sachlichkeit wurden zu Konstanten seiner Arbeit.

Heute beherbergt das Prinzenpalais die bedeutendste öffentliche Radziwill-Sammlung Deutschlands. Besucher:innen können dem Leben und Werk des Künstlers auch in seinem ehemaligen Wohnhaus in Dangast nachspüren. Mehr Infos zum Künstlerhaus finden Sie auf der Website des Franz Radzwill Hauses.

In vielen Bildern setzte Radziwill sich mit der Landschaft, der Küste und dem Meer auseinander, betrachtete aber zugleich argwöhnisch und fasziniert das Vordringen der Technik in die unbescholtene Welt seiner Wahlheimat. Davon zeugt das Gemälde „Der Strand von Dangast“ von 1929. Der verhangene Himmel und das unwirkliche Licht deuten auf ein kommendes Unwetter und bilden zugleich den Begleitakkord für das herannahende Flugboot, das zur Metapher für die Verheißungen und die Unwägbarkeiten der Moderne wird.

Drei Exemplare des Katalogs „Franz Radziwill in Oldenburg“ liegen übereinander gestapelt.

Erfahren Sie mehr

Unter dem Titel „Franz Radziwill in Oldenburg“ ist ein vollständiger Katalog sämtlicher Werke aus den Sammlungen im Landesmuseum und im Stadtmuseum Oldenburg erschienen.
Zur Publikation

Weitere Sammlungsthemen derNeuen Meister

Kunstgewerbe & Design

Kulturgeschichte

Historische Räume

Neue Meister

Alte Meister